Stadt Dresden sucht Neustadtkümmerer

Dresden / Koordinieren und Initiieren sollte er können, Verknüpfen und Vertreten sowieso und auch „Berufserfahrung im Umgang mit schwierigen Personengruppen haben“ - Dresden sucht per Stellenausschreibung bis Ende Mai einen „Neustadtkümmerer“. Der der von einer Einwohnerversammlung geforderte und vom Stadtrat vor Monaten bewilligte Stadtteilmanager für die Äußere Neustadt könnte damit frühestens im Sommer mit seiner Arbeit anfangen. Wenn eine geeignete Person für die schwierige Arbeit gefunden wird.

Quelle: DNN 12. Mai 2017

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Die "Evangelisch in der Neustadt"-App ist da ...

Endlich ist sie da. Die App zur Kirchspielhomepage. Wer alle Nachrichten und Termine auf der Handy dabei haben möchte, kann sich ab sofort die App "Evangelisch in der Neustadt" herunterladen.

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Ich bin ein Fremder gewesen, ihr habt mich aufgenommen.

Erleben und teilen.

Für Sonntag, den 16. Oktober, 9:30 Uhr laden wir Sie herzlich zu einem Gottesdienst in das St.-Pauli-Gemeindezentrum ein. Der Gottesdienst wird sich dem Thema der Diakonie in unseren Gemeinden widmen. Verschiedene diakonische Projekte werden sich vorstellen und Ihnen einen Einblick in ihre Arbeit geben. Sie haben die Möglichkeit, sich nach dem Gottesdienst beim Kirchencafé an die verschiedenen Ansprechpartner zu wenden - wir freuen uns über Jede und Jeden, die/der sich in einem der diakonischen Dienste einbringen möchte.

Lassen Sie sich also herzlich einladen zu diesem besonderen Gottesdienst.

Neue diakonische Aufgaben in unseren Gemeinden

Im Laufe der letzten Wochen und Monate hat sich auch in unserem Kirchspiel ein neues Aufgabengebiet entwickelt: Die Arbeit mit und für Flüchtlinge. Informationen hierzu finden Sie auf der neuen Seite "Flüchtlingsarbeit".

Über viele Jahre haben zahlreiche Menschen in unseren Gemeinden diakonische Arbeit geleistet, beispielsweise Besuchsdienste oder das regelmäßige Nachtcafé. Oft ist aber auch das Bewusstsein für Diakonie an den Rand gerutscht. Denn die Einrichtungen der Diakonie Dresden versehen ja selbständig und zuverlässig ihren Dienst an jungen, alten oder behinderten Menschen in der Stadt.

Lesen wir im Neuen Testament von den Anfängen der Gemeinden, so stellen wir fest, dass Predigen, Beten, das gemeinsame Mahl mit Essen und Trinken, wie auch das Heilen und Helfen die Kernaufgaben waren, um die sich die Gemeinden entwickelt haben. Erst die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachten so viel Not und Elend, dass vor allem in den Städten eigenständige diakonische Einrichtungen entstanden, die bis heute das Gebot der tätigen Nächstenliebe umsetzen. (Matthäus 25, 31-46).

Seit langem bemühen sich viele Gemeinden, diese diakonischen Aufgaben wieder in die Mitte zurück zu holen. Nun liegen uns die Aufgaben in solcher Fülle vor den Füßen, dass wir als Christen handeln müssen. Egal, ob als Gemeindeglied oder Institution. Neben der Hilfe und Untersützung der Geflüchteten erleben wir aber schon jetzt immer wieder, dass es keine Einbahnstraße ist und viel Dank und viele Anregungen und Impulse in unsere Gemeinden zurück kommen. Es ist eine Chance, mit diesen ankommenden Menschen auch ins Gespräch zu kommen, was uns jeweils wichtig ist, was unserem Leben Grundlage ist.

Mittler sein - was wir vorhaben.

Der Diakonieausschuss ist ein Ausschuss des Kirchenvorstandes. Wir verstehen uns als Mittler zwischen den Gemeindegliedern und der Gemeindeleitung und wollen helfen, konkrete Projekte zu befördern oder anzustoßen, die Diakonie in unserer Gemeinde greifbar und erlebbar werden lassen. Bewusst ist uns dabei, dass wir nur die Dinge tun können, für die sich auch Menschen finden, die vor Ort aktiv werden. Also lieber kleine Schritte als große Luftblasen.

In der Regel funktioniert der Prozess eines Projektes so: Der Ausschuss nimmt Themen auf, die an die Gemeinde herangetragen werden oder aus ihr heraus entstehen und prüft, wie wir unterstützen können. So eine konkrete Idee ist beispielsweise ein Fahrdienst für ein bis zwei Gottesdienste oder Veranstaltungen im Jahr für die Menschen in der Gemeinde, die selbst nicht mehr mobil genug sind, um Gottesdienste oder Gemeindeveranstaltungen zu besuchen. Auch die Idee einer Helferbörse, in der einmalige und punktuelle Hilfeleistungen für alte Menschen vermittelt werden, ist wieder neu im Gespräch. Um hier sachgerecht und in guter Kooperation zu den Einrichtungen im Stadtteil arbeiten zu können, nehmen wir zunächst Kontakt zu Pflegeheim-Leitungen auf. Wir wollen auch die Ansprüche an Diakonie und Kirchspiel erfahren und welche Aufgaben sich daraus ergeben könnten – beispielsweise für unseren Besuchsdienst. Für diese Aufgaben wiederum werden wir dann auch gezielt in den Gemeinden werben. Denn Diakonie soll in den Gemeinden ankommen.


Zu den "Mittler-Aufgaben" gehört natürlich auch die Kontaktpflege und Vernetzung mit Kirchenvorstand und den gemeindlichen Gruppen wie dem Besuchskreis, oder anderen Kreisen. Damit wollen wir als Ansprechpartner auch eine punktuelle Begleitung von Projekten versuchen: Besuchsdienst, Bastelkreis, Nachtcafé, Offner Turm, Offne Kirche, Kirchencafé... Das heißt zuhören und helfen, wenn Probleme auftauchen und wenigstens einmal im Jahr die Projekte besuchen. Ein regelmäßiger Kontakt zu Frau Täuber, unserer Kirchenbezirks-Sozialarbeiterin soll die Vernetzung in den Stadtteil hinein erleichtern - denn Diakonie muss sich natürlich aus den eigenen Mauern heraus bewegen und zu den bedürftigen Menschen hingehen, egal ob Kirchenmitglieder oder nicht.

Wir wünschen uns von Ihnen als Gemeindeglied oder interessiertem Leser oder Leserin, dass Sie mit Ihren Anliegen an uns herantreten und sich auch nicht scheuen, Kritik oder Vorschläge zur diakonischen Arbeit im Kirchspiel zu äußern. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier auf unseren Seiten.

Diakonieausschuss

„Einer trage des Anderen Last so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Gal 6,2)

Als Ausschuss des Kirchenvorstandes haben wir die Aufgabe, diakonische Anliegen in unserem Kirchspiel zu befördern. Denn in unserem diakonischen Handeln zeigen wir uns als christliche Gemeinde. Wir wenden uns Menschen zu, die Unterstüzung brauchen und erweitern dabei selbst unseren Horizont. Mit der Haltung des liebenden Dienens ahmen wir nach, was Jesus Christus vorgelebt hat. Im Geben werden wir selbst zu Empfangenden

Eine diakonische Haltung ist in vielen Gruppen des Kirchspiels zu finden. Alle diese Gruppen wünschen sich Gemeindeglieder, die sich aktiv beteiligen (Kontakt siehe nten bzw. unter "Ehrenamt"). Hier einige Beispiele:

Die Gruppen „Offener Turm“ und „Offene Kirche“ machen unsere Kirchen als Gebäude für Besucher zugänglich. Gemeindeglieder stehen für Gespräche zur Verfügung und ermöglichen so Begegnungen verschiedenster Prägung.

In unterschiedlichen Gesprächskreisen tauschen sich Gemeindeglieder über Glaubens- und Lebensfragen aus und geben sich so Impulse für ihr Christein.

Der Besuchsdienst wendet sich an Gemeindeglieder, welche an Gesprächskreisen oder Gottesdiensten nicht teilnehmen können. Wir besuchen Menschen, die an ihre Wohnung gebunden sind, sich Kontakte wünschen oder einen anderen zum Zuhören brauchen. Wir überbringen Jubilaren zu ihrem Geburtstag einen Gruß der Kirchgemeinde. Wenn Sie von uns besucht werden möchten, nehmen Sie bitte zu uns Kontakt auf. Ebenso bitten wir aufmerksame Bekannte oder Verwandte uns auf einen Besuchswunsch hinzuweisen.

Im Winterhalbjahr (November bis März) öffnen wir an jedem Montag die Räume der Dreikönigskirchgemeinde für das "Nachtcafe´für Wohnungslose". Menschen ohne Obdach bekommen an diesem Abend eine Möglichkeit zum Übernachten, eine warme Mahlzeit und wenn gewünscht auch Gespräche.

Der Bastelkreis gestaltet Erinnerungskerzen für die Übergabe an unsere getauften Kinder im Gottesdienst.

In den Kirchencafés nach den Gottesdiensten ermöglichen viele Helfer, dass bei einer Tasse Kaffee oder Tee ein Kontakt entstehen oder wieder belebt werden kann. Der dadurch entstehende Austausch untereinander bereichert jeden Einzelnen und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl in unseren Kirchgemeinden.

 

Besuchsdienstgruppe

Ansprechpartnerin: Frau Kircheis, (Tel: 03 51 | 8 03 57 03)
Dreikönigskirche, Löschersaal, Eingang E
Termine nach Vereinbarung siehe rechte Spalte oder Kirchennachrichten „Evangelisch in der Neustadt“

Café „Haha“

Kontakt: Rovena Winkler, (Tel.: 01 74 | 8 29 50 24)
Angebot für Einzelgespräche nur nach telefonischer Absprache.
 St. Pauli-Gemeindezentrum, Fichtenstr. 2a
donnerstags, 9 Uhr Frühstück
ab 10.30 Uhr wechselnde thematische Veranstaltung

Diakonie in Dresden

Das Kirchspiel arbeitet in vielen Bereichen eng mit den Fachkräften des "Diakonischen Werkes - Stadtmission Dresden e.V." zusammen.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Kirchenbezirkssozialarbeiterin Adriana Teuber
Georgenstr. 1-3
01097 Dresden
Tel.: 0351/2066015
Sprechzeiten: Di 9-12/ Mi 16-18/ Fr 13-15 Uhr

weitere Informationen:

www.diakonie-dresden.de

www.diako-dresden.de