Ausstellung - "Frieden geht anders"

Da hilft nur noch Militär! So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz kriegerischer Mittel die Situation meist verschlimmert: Tod, Zerstörung und viele weitere Opfer sind die Folgen.

Mit der Ausstellung "Frieden geht anders!" wird anhand von neun konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten.

Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen (Mozambique, Zypern, Baltikum, Südafrika, Liberia…), doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, also durchaus auch an uns selbst, ob sie ergriffen werden.

Die Ausstellung richtet sich einerseits an jüngere Menschen ab einem Alter von ca. 15 Jahren, andererseits ist sie für Erwachsene unterschiedlichen Alters eine Anregung zum Weiterdenken und Reden.

Sie kann zu den Öffnungszeiten der Dreikönigskirche/Haus der Kirche besichtigt werden. Gruppenbesuche sind nach Rücksprache willkommen. Kontakt: susanne.ludwig@evlks.de

Während der Ausstellung finden im Cafe Dreikönig jeweils 19 Uhr Gesprächsabende statt:

4.11. Ausstellungseröffnung mit der Jungen Gemeinde des Kirchspiels Dresden-Neustadt

7.11. mit Renke Brahms (Wittenberg), Friedensbeauftragter des Rates der EKD

11.11. mit Stefan Maaß (Karlsruhe) und Annelie Möller (Dresden) zum Thema „Sicherheit neu denken“

14.11. mit Maria Richter (Dresden) und Adao Bila (Dresden), über die Situation in Ruanda und Mozambique

Informationen zur Ausstellung: Michael Zimmermann, Beauftragter für Friedens- und Versöhnungsarbeit, 0351 4692 425, michael.zimmermann@evlks.de

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